Titel: Child's Mechanismus zur Umwandlung einer rotirenden Bewegung in eine geradlinig wiederkehrende.
Fundstelle: Band 168, Jahrgang 1863, Nr. XLVII., S. 164
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XLVII. Child's Mechanismus zur Umwandlung einer rotirenden Bewegung in eine geradlinig wiederkehrende. Aus dem Mechanics' Magazine, December 1862, S. 384. Mit Abbildungen auf Tab. III. [Child's Mechanismus zur Umwandlung einer rotirenden Bewegung in eine geradlinig wiederkehrende.] Die amerikanische Abtheilung der allgemeinen Londoner Industrie-Ausstellung im Jahre 1862 zeigte diesen Mechanismus zur hin- und hergehenden Bewegung einer Säge angewandt (Fig. 30). Die Umwandlung der Bewegung wird auf folgende Weise bewirkt: An einer rotirenden Welle befindet sich, wie Fig. 31 zeigt, ein Kurbelarm, dessen Warze während der Drehung in einem Führungslineal geradlinig fortschreitet. Das Führungslineal bildet einen Theil eines rechtwinkligen Kreuzes, welches rechtwinklig zum Lineal eine Schlitzführung hat. Innerhalb der Schlitzführung liegt die rotirende Welle. Da nun die Warze von der Welle eine rotirende Bewegung empfängt, durch das Führungslineal aber gezwungen wird, rechtwinklig gegen die Schlitzführung sich zu bewegen, so folgt hieraus, daß auch die Schlitzführung selbst eine Bewegung, und zwar in ihrer eigenen Richtung, annehmen muß. Die in ihrer Verlängerung liegende Stange wird mithin in der Richtung des Pfeils geradlinig hin und her bewegt.

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