Projekt
Dokumentation des Projekts
Das Polytechnische Journal
Die Digitalisierung des von Johann Gottfried Dingler begründeten »Polytechnischen Journals« (1820–1931) sieht eine Projektlaufzeit von insgesamt vier Jahren vor. Das beispiellose, europaweite Archiv der Technik-, Wissens- und Kulturgeschichte wird in diesem Projekt des Instituts für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin frei im Internet verfügbar gemacht.
Workflow
Das Ausgangsmaterial umfasst 375 Bände mit etwa 205.000 Seiten, über 280 Mio. Zeichen und insgesamt ca. 3.500 Abbildungen und 3.600 Tafeln. Die Arbeitsschritte von der Erfassung der Zeitschrift bis zur Online-Präsentation werden in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek Dresden (SLUB) und dem Digitalisierungs-Dienstleister Editura GmbH durchgeführt.
Dingler-Online
In der Online-Version wird das Text-Bild-Verhältnis redefiniert, indem die entsprechenden Abbildungen direkt mit den auf sie verweisenden Textstellen verknüpft werden. Die freie Suche im kompletten Bestand liefert Ergebnislisten, die eine diachrone Analyse der Verwendung einzelner Begriffe sowie die Untersuchung der Rezeption technischer Neuentwicklungen ermöglichen. Die Inhalte werden durch ein modernes strukturelles Metadatensystem klassifiziert. Es entsteht eine hochwertige, komfortable und öffentlich zugängliche Datenbank mit großem wissenschaftlichen Mehrwert gegenüber der gedruckten Version.
Zeitplan
Bis November 2010 werden sämtliche Images des »Polytechnischen Journals« im Internet verfügbar sein. Der gesamte Bestand in Fraktursatz (226 Bände) ist ebenfalls bis zum Ende der ersten Projektphase texterkannt und klassifizert. In einer zweiten Projektphase bis Ende 2012 wird der vollständige Bestand durchsuchbar sein und kann artikelweise ausgedruckt werden.